Linux-Dienste
Linux Dienste, auch Dämonen genannt, sind Init-Skripte im Ordner /etc/init.d/ die eine bestimmte Funktion auf dem System bereitstellen. Diese Dienste sind im Grunde nichts anderes als ein Shell-Skript, das sich jeder Benutzer nach belieben verändern oder selbst schreiben kann.
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Parameter
Linux Dienste können mit verschiedenen Parametern aufgerufen werden:
- start: Der Dienst wird gestartet
- stop: Der Dienst und alle Abhänigen Dienste werden beendet.
- pause: Der Dienst wird angehalten, bis er mit start wieder gestartet wird.
- status: Es wird angezeigt in welchem Status sich der Dienst befindet.
- ineed: Es werden die Dienste angezeigt, die der Dienst zum laufen benötigt.
- needsme: Es werden die Dienste angezeigt die den Dienst zum laufen benötigen.
Start und Stop
Jede Linux Distribution besitzt einen Ordner pro Runlevel, in dem symbolische Verknüpfungen zu allen Diensten gehalten werden, die in diesem Runlevel gestartet werden sollen (Debian: /etc/rcX.d/, Gentoo: /etc/runlevels/). Wird z.B. beim Hochfahren in einen Runlevel gewechselt werden alle Verknüpfungen im dazugehörigen Ordner mit dem Parameter start aufgerufen. Wird der Runlevel wieder verlassen, wird der Parameter stop übergeben.
Beispiele
- samba: Der Samba Dienst öffnet die TCP Ports 139 und 445 und stellt somit Windows-Dateifreigaben bereit.
- sshd: Der SSH Dienst öffnet standardmäßig den TCP Port 22 und stellt eine Verschlüsselte Remotekonsole zur Verfügung.
- hotplug: Der Hotplug Dienst erkennt Hardwareänderungen, z.B. wenn eine PCMCIA-Karte eingesteckt wurde, und lädt das entsprechende Kernelmodul.
siehe auch
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