S.M.A.R.T.

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S.M.A.R.T.

Falls eine IDE/Sata HDD Fehler oder andere Problemchen aufzeigt, können mit den smartmontools die aktuellen Zustandsdaten ausgelesen werden.

smartctl -A /dev/hda (Bei  IDE HDD´s)
smartctl -A /dev/sda (Bei Sata HDD´s)
smartctl -A /dev/sda (Bei SCSI HDD´s)

Die Ausgabewerte

Raw Read Error Rate

  • Nichtkorrigierbare Fehler beim Lesen von der Festplatte.
  • Deutet auf Problem mit den Lese-/Schreibköpfen oder der Plattenoberfläche hin.
  • Startet mit einem hohen Wert und nähert sich mit jedem Fehler Null.

Throughput Performance

  • Allgemeiner Datendurchsatz / Effizienz der Festplatte.
  • Deutet stark auf bremsende Probleme im Laufwerk hin.
  • Startet mit einem hohen Wert und nähert sich bei Fehlern Null.

Spin Up Time

  • Durchschnitt der Startzeit
  • Deutet auf Probleme beim Motor oder den Platten-Lagern hin.
  • Startet mit einem hohen Wert und nähert sich bei Fehlern Null.
  • Bei fabrikneuen Maxtor und Quantum-Laufwerken kommt es hier im ersten Monat häufig zu Fehlalarmen.

Start/Stop Count

  • Anzahl der Start/Stop-Vorgänge eines Laufwerkes (auch Standby).
  • Deutet auf Abnutzung hin, da dieser Vorgang Festplatten am stärksten belastet.
  • Startet mit hohem Wert und wird reduziert, bis MTBF erreicht.

Reallocated Sector Count

  • Anzahl der verbrauchten Reserve-Sektoren.
  • Deutet auf Oberflächenprobleme hin, da nur dann automatisch ein Reservesektor einen normalen ersetzt.
  • Startet mit hohem Wert und wird auf 1 reduziert, wenn Reservesektorzone erschöpft.

Power On Hours Count

  • Laufleistung in Stunden oder Sekunden.
  • Deutet auf Abnutzung hin, sagt aber nichts über Nutzungsumstände in dieser Zeit aus.
  • Startet mit hohem Wert und wird auf 1 reduziert, wenn MTBF abgelaufen.

Drive Temperature

  • Temperatur des Laufwerkes in °C.
  • Da auch Maximal- und Minimalwert gespeichert werden, ist eine Unterkühlung/Überhitzung erkennbar.
  • Startet mit hohem Wert und wird auf 0 reduziert, wenn Grenzen während des Betriebs überschritten werden.

Nachtrag

Jeder Wert wird zunächst als Raw-Data, z.B. 30 °C für die Temperatur abgespeichert. Dieser wird dann auf einer Werteskala von 0 bis 100 einsortiert. Von dieser wird im folgenden ausgegangen.

Quelle

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