Variable
Eine Variable ist ein Platzhalter, in der Informatik also ein Speicherbereich für eine bestimmte Menge an Informationen. Sie werden also genau so benutzt wie Variablen in der Mathematik bzw. Logik Es gibt im wesentlichen 4 verschiedene Typen von Variablen:
- Strings, also Zeichenketten, z.B. "ABCDEF"
- (unsigned)Integer (auch word), also ganze Zahlen, z.B. 4223
- Float (auch double/real), also Zahlen mit Nachkommastellen z.B. 3,14159265
- Char, einzelne Buchstaben, z.B. "A"
Der Typ muss bei den meisten Programmiersprachen vorher definiert werden. Die meisten Scriptsprachen brauchen keine Typ-Definitionen(z.B. PHP/Python). Je nach Programmiersprache variieren die Ausführungen und Bezeichnungen sowie Regeln zu Namen. Es gibt globale und lokale Variablen. Globale gelten für das ganze Programm, während lokale nur in der aktuellen Funktion zur Verfügung stehen. Sie können vom Benutzer eingegeben oder vom Programmierer festgelegt werden. "Feststehende Variablen" nennt man Konstanten.
Inhaltsverzeichnis |
Definitionen und Zuweisung in verschiedenen Programmiersprachen
Delphi(Pascal)
var foobar:integer; hurz:string; [...] begin foobar=42; hurz='curiosity'; end; [...]
C++
#include <string>
using namespace std;
int main(void){
int foobar;
string hurz;
foobar = 42;
hurz = "curiosity";
return 0;
}
C
In C gibt es nicht direkt einen Datentyp für String. Stattdessen werden Arrays von chars. Zur Bearbeitung dieser Zeichenketten gibt es bestimmte Funktionen im header string.h.
#include <stdio.h>
int main()
{
int foobar;
char hurz[9];
foobar=23;
hurz[0]='c';
hurz[1]='u';
hurz[2]='r';
hurz[3]='i';
hurz[4]='o';
hurz[5]='s';
hurz[6]='i';
hurz[7]='t';
hurz[8]='y';
return 0;
}
|